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Stomaversorgung und Stomabeutel

Aufgrund einer Krebserkrankung oder einer chronischen Darmentzündung kann es sein, dass der Darm teilweise entfernt wird. Dann muss meist ein künstlicher Darmausgang, das so genannte Stoma, angelegt werden. Dieser schwerwiegende Eingriff beeinträchtigt oft erheblich die Lebensqualität. Damit Sie aber weiterhin Ihr Leben genießen können, ist eine professionelle Stomaversorgung mittels speziell ausgebildetem Stomatherapeuten so wichtig.

Beratung zur Stomaversorgung - Wahl des Stomabeutels

Wir beraten Sie und helfen Ihnen das passende Stomamaterial auszuwählen. Da wir herstellerneutral sind steht Ihnen ein großes Sortiment von Stomabeuteln zu Verfügung. Unsere Stomatherapeuten  und Stomatherapeutinnen sind alle examinierte Krankenschwestern mit einer Zusatzausbildung für Stomaversorgung. Sie nehmen sich Zeit, um mit Ihnen die Handhabung der neuen Stomabeutel zu üben. Ziel soll es sein, wieder möglichst selbstständig zu werden.

Stomaarten - welche Stomabeutel gibt es für die verschiedenen Stomata?

Das Dickdarmstoma / Colostoma

Von einem Dickdarm- bzw. Colostoma spricht man, wenn der Stuhl aus einem Abschnitt des Dickdarms in den Stomabeutel geführt wird. Je nach Abschnitt des Dickdarms, in dem die Ausleitung stattfindet unterscheidet sich der Stuhlgang kaum von der regulären Ausscheidung.

Deshalb sind zur Colostomieversorgung bei festem Stuhlgang geschlossene Stomabeutel vorgesehen. Diese haben einen integrierten Aktivkohlefilter, so dass Blähungen dem Stomabeutel ohne Geruchsbelästigung entweichen können.

Sollten Betroffene mit einem Colostomieausgang über vermehrt dünnere Stuhlgänge klagen, empfiehlt es sich eher einen Ausstreif-Stomabeutel zu verwenden. Das beugt Hautreizungen durch ständiges Wechseln vor und ist im Alltag einfacher in der Handhabung.

Eine weitere Stomaversorgungsmöglichkeit sind Stomakappen oder Stomaverschlüsse, welche Betroffene nach einem Einlauftraining einsetzen können. Das heißt bei einer endständigen Colostomieanlage und ausschließlich festem Stuhlgang können die Betroffenen die sogenannte Irrigation erlernen und so stuhlfreie Intervalle von 24 - 48 Stunden erreichen. Die Stomakappen oder- verschlüsse der Stomabeutel haben auch jeweils integrierte Aktivkohlefilter für die Luftdurchlässigkeit.

Das Dünndarmstoma / Ileostoma

Das Dünndarmstoma, in der Fachsprache Ileostoma genannt, unterscheidet sich vom Colostoma dadurch, dass hier der Stuhl direkt vom Dünndarm aus in den Stomabeutel geleitet wird. Da er nicht mehr den Dickdarm passieren kann, in dem der Großteil des Wassers absorbiert wird, ist der Stuhl bisweilen sehr flüssig und mengenmäßig deutlich mehr.

Der dünnflüssige bis dünnbreiige Stuhlgang erfordert die Stomaversorgung mit einem Ausstreif-Stomabeutel. Ausstreif-Stomabeutel sind mit einem Bodenauslass versehen und mittels Klettverschluss, Softklammer oder Plastiklammer zu verschließen. Gleichzeitig haben auch alle Ausstreif-Stomabeutel einen integrierten Aktivkohlefilter um den Geruch zu neutralisieren. So kann Luft aus dem Stomabeutel nach außen gelangen, ohne unangenehm zu riechen.

Gelegentlich kommen bei dieser Stomaart auch Drainage-Stomabeutel zum Einsatz. Diese unterscheiden sich vom Ausstreif-Stomabeutel indem sie mit einem größeren Stöpselverschluss ausgestattet sind, der ein unkompliziertes Entleeren ermöglicht.

Darüber hinaus kann man auch einen Bettbeutel anschließen, wenn die Ausscheidungsmenge das Normalmaß überschreitet. Das ist beispielsweise bei vermehrter Infusionstherapie, krankheitsbedingten Durchfällen oder Abführen zur Darmreinigung vor Spiegelungen der Fall.

Das Urostoma

Beim Urostoma wird der Urin abgeleitet. Hierbei unterscheidet man 3 verschiedene Möglichkeiten:

- Ableitung in den Stomabeutel mittels eines Kanals aus Dünndarm (Ileumconduit)

- Ableitung in den Stomabeutel mittels eines Dickdarmkanals (Colonconduit)

- Ableitung in den Stomabeutel direkt über den Harnleiter

Bei einem künstlichen Urinausgang kommen Stomabeutel mit Ablasshahn oder Stöpselverschluss zum Einsatz. Somit hat der Betroffene die Möglichkeit den Stomabeutel bedarfsgerecht in regelmäßigen Abständen zu entleeren.

Das Fassungsvermögen der Stomabeutel entspricht in etwa dem normalen Blasenvolumen, also zwischen 350 – 500 ml. Nachts empfiehlt sich den Urostomiebeutel mit einem sog. Bett- bzw. Nachtbeutel ( Fassungsvermögen 1,5- 2 l) zu verbinden, denn man merkt bei festem Schlaf nicht ohne weiteres wenn der Beutel voll ist. Denn wenn man den Stomabeutel nicht rechtzeitig löst, kann das sich der Urostomiebeutel ablösen.

Damit die Stomabeutel absolut dicht sind, bestehen die Beutel aus hochwertigen Folien, die mehrfach übereinander geschweißt werden. Um das Aufblähen des Stomabeutels zu verhindern, verfügen alle Beutel über Ventile mit geruchsneutralisierenden Aktivkohlefilter.

Grundsätzlich sind alle Stomabeutel-Systeme mit einem Vlies auf der körperzugewandten Seite versehen um die Schweißbildung und daraus resultierende Hautreizungen zu vermeiden und ein komfortableres Tragegefühl zu erreichen.

Fast alle Stomabeutel-Systeme gibt es als transparenten, durchsichtigen Beutel oder in hautfarben und blickdicht.

Alle Systeme sind wasserfest und können beim Baden, Duschen oder Schwimmen getragen werden, ohne sich abzulösen. Es ist auch nicht erforderlich nach der Bewegung im Wasser das System zu wechseln. Kurzes trocken tupfen reicht und die Versorgung bleibt dicht.

Offene und geschlossene Stomabeutel

Offene Stomabeutel haben im Gegensatz zu geschlossenen eine Öffnung am unteren Ende. Mit einem Ventil lässt sich der Beutel bei Bedarf entleeren.

Zu empfehlen sind offene Beutel vor allem bei einem Ileostoma, da hier der flüssige Stuhl gut entleert werden kann.

Hinzu kommt, dass aufgrund der wesentlich größeren Ausscheidungsmenge gegenüber einem Colostoma die Stomabeutel mehrmals täglich gewechselt werden müssen, was zu einer starken Reizung der Haut führt.

Urostomiebeutel sind stets offen und zudem mit einer Rücklaufsperre versehen, sodass das Zurücklaufen des Urins zur Stomaöffnung oder gar in den Urinleiter verhindert wird.

1-teilige und 2-teilige Stomabeutel-Systeme

Grundsätzlich bestehen Stomaversorgung-Systeme aus dem Stomabeutel, der die Ausscheidungen auffängt und einer Klebeplatte, die auf die Haut aufgeklebt wird. In einem 2-teilgen System ist der Stomabeutel getrennt von der Platte und kann je nach System einfach drangesteckt werden. Das bedeutet, dass der Beutel unabhängig von der Platte gewechselt werden kann. Dem gegenüber steht das 1-teilge System, bei dem Stomabeutel und Platte fest miteinander verbunden sind.

konvexe und plane Basisplatten

Je nach Beschaffenheit des Stomas muss eine konvexe oder plane Platte eingesetzt werden.

Stomata, die nach innen gewölbt sind benötigen eine konvexe Platte, da nur diese auch richtig halten. Plane Platten finden hingegen bei Stomatas Anwendung, bei denen das Stoma in etwa das Höhenniveau der übrigen Bauchdecke erreicht, und die Platte somit plan bzw. eben aufgeklebt werden kann.

Fragen zum Stomabeutel und zur Stomaversorgung

Sollte ich eine einteilige oder eine zweiteilige Stomaversorgung wählen?

Die Wahl zwischen einem einteiligen oder zweiteiligen System bei einem Stoma hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann individuell unterschiedlich sein. Es gibt Vor- und Nachteile für beide Optionen.

Ein einteiliges System besteht aus einer Stomabeutelplatte, die fest mit dem Beutel verbunden ist. Dieses System ist kompakt und einfach zu handhaben, da es keine zusätzlichen Komponenten gibt. Es kann für Menschen geeignet sein, die eine aktive Lebensweise haben oder regelmäßig ihre Beutel wechseln müssen. Allerdings muss bei einem Beutelwechsel auch die gesamte Platte entfernt werden, was gegebenenfalls die Haut um das Stoma herum reizen kann.

Ein zweiteiliges System besteht aus einer Stomabeutelplatte und einem separaten Beutel. Die Platte wird um das Stoma herum platziert und kann über einen Verriegelungsmechanismus mit dem Beutel verbunden werden. Diese Option bietet mehr Flexibilität, da der Beutel bei Bedarf gewechselt werden kann, während die Platte weiterhin auf der Haut bleibt. Dies kann bei Menschen mit empfindlicher Haut oder Stoma-Komplikationen vorteilhaft sein. Der Nachteil ist jedoch, dass das zweiteilige System etwas sperriger sein kann.

Kann ich mit einem Stoma verreisen?

Das Reisen mit einem Stoma ist möglich und viele Menschen mit einem Stoma führen ein aktives Reiseleben. Hier sind einige Tipps, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Reisen mit einem Stoma angenehmer zu gestalten:

  • Stellen Sie  sicher, dass Sie genügend Stomaversorgungsmaterialien für die Dauer der Reise mitnehmen. Es ist ratsam, zusätzliche Versorgungsmaterialien einzupacken, falls es zu unerwarteten Verzögerungen oder Komplikationen kommt.
  • Wenn Sie  mit dem Flugzeug verreisen, sollten Sie die Fluggesellschaft im Voraus informieren und nach den spezifischen Richtlinien für die Mitnahme von medizinischen Geräten und Versorgungsmaterialien fragen. Vergessen Sie Ihrer Stomapass nicht, um Fragen des Sicherheitspersonals beantworten zu können. Es kann zudem hilfreich sein, einen ärztlichen Nachweis über das Stoma und die Notwendigkeit der mitgeführten Materialien zu haben.
  • Vergessen Sie nicht, alle notwendigen Medikamente für Ihre Reise mitzunehmen.
  • Informieren Sie Ihre Reiseversicherung, dass Sie Urlaub machen. Überprüfen Sie, ob sie auch eventuelle medizinische Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem Stoma abdeckt. Es könnte sinnvoll sein, eine spezielle Reiseversicherung abzuschließen, die gegebenenfalls spezielle Anforderungen von Stomaträgern berücksichtigt.
  • Wenn Sie planen, am Strand zu schwimmen oder andere Wasseraktivitäten auszuüben, gibt es spezielle Stomaversorgungen, die wasserfest sind und es ermöglichen, diese Aktivitäten uneingeschränkt zu genießen.
  • Packen Sie eine Reiseapotheke mit grundlegenden Hilfsmitteln wie feuchten Tüchern, Desinfektionsmitteln und anderen Produkten, die bei der Versorgung Ihres Stomas hilfreich sein können.

Kann ich mit meiner Stomaversorgung Sport treiben, schwimmen, baden oder duschen?

Auf jeden Fall! Eine gut angepasste Stomaversorgung, mit dem richtigen Stomabeutel, bzw. der richtigen Stomaplatte ermöglicht es Ihnen, problemlos Sport zu treiben und auch mit der Versorgung schwimmen und baden zu gehen.

Die Hautschutzplatten sind wasserdicht und vertragen Schweiß und Shampoo auch meist ohne weiteres. Wichtig ist, den Aktivkohlefilter abzukleben, damit dieser nicht nass wird und dadurch seine Funktionalität verliert. 

Tipp: Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie einfach mit der alten Versorgung duschen oder baden und danach die neue Versorgung anbringen. 

Gibt es bestimmte Schwimmbandagen?

Ja, es gibt spezielle Stomabandagen oder Stomabeutelhüllen, die für das Schwimmen entwickelt wurden. Diese Bandagen dienen dazu, das Stoma und den Beutel während des Schwimmens zu schützen und zu sichern. Sie bestehen aus wasserabweisenden oder wasserfesten Materialien, die die Stomaversorgung vor Feuchtigkeit schützen und das Eindringen von Wasser in den Beutel verhindern.

Stomabandagen zum Schwimmen sind leicht, flexibel und strapazierfähig, um Komfort und Bewegungsfreiheit im Wasser zu ermöglichen. 

Kann ich Gerüche vom Stoma verhindern?

Ja, es gibt einige Möglichkeiten, den Geruch zu minimieren:

  • Regelmäßige Stomaversorgungswechsel, um Auslaufen und Geruchsbildung oder sogar das Ablösen des Stomabeutels zu verhindern
  • die Beutel haben heutzutage meist einen Aktivkohlefiter, der unangenehme Gerüche absorbieren kann
  • Verwendung von Geruchsneutralisierern oder Geruchsblockern oder ätherischen Ölen, die in die Stomaversorgung eingelegt oder getropft werden können
  • die richtige Ernährung kann dazu beitragen, den Geruch zu reduzieren: der Verzicht auf Zwiebeln, Knoblauch, Kohlsorten und scharfe Gewürze ist hier sehr hilfreich

Muss ich auf eine spezielle Ernährung achten, wenn ich ein Stoma habe?

Grundsätzlich nicht. Normalerweise können Sie nach einiger Zeit die gleichen Nahrungsmittel zu sich nehmen, die Sie auch schon vor der Stoma-Operation vertragen haben.

Unabhängig davon, welches Stoma Sie haben, sollten Sie diese Tipps beachten:

  • nehmen Sie am besten 5 bis 6 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich
  • vermeiden Sie hastiges Essen und kauen Sie die Speisen gut durch
  • achten Sie auf individuelle Unverträglichkeiten
  • Nahrungsmittel, die viele Fasern und Schalen oder Körner enthalten, können das Stoma verstopfen und zu Bauchkrämpfen führen. In den ersten sechs bis acht Wochen sollte nach Möglichkeit auf diese verzichtet werden.
  • zu Beginn ist es ratsam, ein Ernährungstagebuch zu führen, um Lebensmittel identifizieren, die Probleme mit dem Stoma verursachen

Mein Hautschutz hält nicht richtig, was kann ich tun?

Es gibt nur wenige Umstände, die eine dauerhafte zusätzliche Fixierung des Hautschutzes verlangen. Moderne Materialien sorgen heutzutage für eine optimale Haftung und einen guten Hautschutz.

Sollte es dennoch für längere Zeit zu Problemen mit der Haftung Ihrer Stomaversorgung kommen, prüfen Sie einmal diese Punkte:

  • Stellen Sie sicher, dass die Stomaplatte die richtige Größe hat und gut auf die Form Ihres Stomas passt. Ein zu großer oder zu kleiner Ausschnitt kann dazu führen, dass die Platte nicht richtig haftet. Um die Stomaumgebung auszugleichen gibt es auch konkave und konvexe Stomaplatten. Möglicherweise müssen Sie verschiedene Größen oder Formen der Stomaplatte ausprobieren, um die beste Passform zu finden.

  • Vor dem Auftragen der Stomaplatte ist es wichtig, die Haut um das Stoma herum gründlich zu reinigen und trocknen zu lassen. Bitte verwenden Sie milde Seife und warmes Wasser, um die Haut sanft zu reinigen. Verwenden Sie niemals Toilettenpapier oder Taschentücher, da die abgegebenen Fasern die Haftung der Platte beeinträchtigen. Nutzen Sie am besten medizinische Kompressen. Stellen Sie sicher, dass die Haut vollständig trocken ist, bevor Sie die Stomaplatte aufbringen, da Feuchtigkeit die Haftung beeinträchtigen kann.

  • Bei empfindlicher Haut oder bei Problemen mit der Haftung kann das Auftragen einer Hautschutzbarriere oder eines Hautschutzfilms um das Stoma herum hilfreich sein. Bei feuchten Stellen helfen Puder, die die nässenden Stellen bedecken.

  • Wärmen Sie die Stomaplatte an: Durch das Anwärmen der Stomaplatte vor dem Auftragen kann sich der Kleber besser aktivieren und die Haftung verbessern. Bitte reiben Sie die Platte zwischen Ihren Handflächen oder legen Sie sie kurz in warmes Wasser, um sie zu erwärmen.

  • Nutzen Sie zusätzliche Hilfsmittel: Zum einen gibt es Stomapasten, die große Hautfalten oder Narben ausgleichen können und eine glatte Oberfläche für die Stomaplatte erzeugen. Des Weiteren gibt es Fixierstreifen, die über die Basisplatte geklebt werden und diese zusätzlich fixieren. Stomagürtel und Stomabandagen sind textile Lösungen, die einfach anzuwenden sind und die Haut nicht zusätzlich reizen.

Habe ich Anspruch auf eine Pflegestufe oder einen Schwerbehindertenausweis?

Mit einem Stoma, welches von Ihnen persönlich gut versorgt werden kann, wird Ihnen auf Antrag ein Grad der Behinderung von 50% zugesprochen, womit Sie auch Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis haben. Bei schwierigeren Versorgungen kommen auch höhere Werte bis zu 100% in Betracht.

Eine Pflegestufe ist im Gegensatz dazu nicht mit einem Stoma gekoppelt, sondern muss alle individuellen Umstände berücksichtigen.

Stomaversorgung und Stomabeutel

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